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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump hat noch keine Beweise für eine Vergiftung Nawalnys

Für die US-Regierung ist ein Giftanschlag auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny noch nicht bewiesen. Die deutschen Erkenntnisse in diesem Fall würden zwar nicht bezweifelt, sagte Präsident Donald Trump auf einer Pressekonferenz, doch er verfüge über keine genauen Informationen. Die Bundesregierung hatte bereits am Mittwoch erklärt, Nawalny sei "zweifelsfrei" mit einem chemischen Nervenkampfstoff aus der sogenannten Nowitschok-Gruppe vergiftet worden. Die EU diskutiert deshalb über mögliche Sanktionen gegen Russland.

Oppositionsführerin von Belarus bittet UN um Hilfe

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat die Vereinten Nationen aufgefordert, internationale Beobachter in ihr Heimatland zu schicken. Zugleich verlangte sie bei einer informellen Konferenz des UN-Sicherheitsrats eine Sondersitzung der Menschenrechtskommission. Die UN müssten die Gewalt der Sicherheitskräfte von Präsident Alexander Lukaschenko gegen Demonstranten verurteilen, verlangte Tichanowskaja. Die autoritäre Führung in Minsk sei "moralisch bankrott" und "einfach untragbar", betonte die 37-Jährige.

Weltbank streicht Libanon Kredit für Damm-Bau

Die Weltbank hat dem Libanon einen Kredit für den Bau eines Staudamms gekündigt. Dabei geht es nach Auskunft der Weltbank um noch ausstehende 244 Millionen Dollar. Sie hatte zuvor Bedenken beim Bau des Bisri-Damms unter anderem wegen Mängeln beim Umweltschutz geäußert und von der Regierung in Beirut Abhilfe bis Anfang dieses Monats verlangt. Dies sei nicht geschehen, heißt es in einer Erklärung der Weltbank. Der Damm liegt in einem Tal südlich der libanesischen Hauptstadt und soll 1,6 Millionen Bewohner mit Trinkwasser versorgen. Laut Umweltschützern zerstört das Projekt die reiche Artenvielfalt des Tals.

Massenhinrichtungen durch Soldaten der nigrischen Armee

Im Kampf gegen Islamisten haben Soldaten der nigrischen Armee Massenhinrichtungen an Zivilisten verübt. Nachforschungen der Nationalen Menschenrechtskommission hätten ergeben, dass es Hinrichtungen von Zivilisten gegeben habe, teilte die an der Untersuchung beteiligte Nichtregierungsorganisation Panafrikanisches Netzwerk für Frieden, Demokratie und Entwicklung mit. 71 Opfer seien in Massengräbern gefunden worden. Niger, Mali und Burkina Faso gehen militärisch gegen Dschihadisten vor. Die UN-Mission in Mali hatte schon im April den Armeen der drei Staaten eine Zunahme von Vergehen vorgeworfen.

Tag des Amazonas: Die Wälder brennen weiter

Trotz eines Verbots von Brandrodungen und eines massiven Militäreinsatzes steht der Regenwald im Amazonasgebiet weiter in Flammen. In den ersten Septembertagen wurden allein auf brasilianischer Seite rund 1000 Feuer registriert, wie aus den Daten des Weltrauminstituts INPE hervorgeht. Im August waren es fast 30.000 Brände gewesen. Mitte Juli hatte die brasilianische Regierung das Abbrennen von Flächen im Amazonas-Gebiet eigentlich für 120 Tage untersagt. Am Samstag begeht Brasilien den Tag des Amazonas und erinnert damit an die Gründung der Provinz Amazonas durch Prinz Pedro II. im Jahr 1850.

Jedes fünfte Kita-Kind spricht zu Hause kaum Deutsch

Immer mehr Kleinkinder in Deutschland sind auf eine Sprachförderung angewiesen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, wird bei jedem fünften Kita-Kind zu Hause kaum Deutsch gesprochen. Das habe das Bundesfamilienministerium auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion erklärt. Vor diesem Hintergrund beklagt die FDP eine unzureichende Finanzierung der Sprachförderung. Sprache entscheide, welche Chancen ein Kind im Leben habe, sagte die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding den Funke-Zeitungen.

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Добавлен: 05.09.2020 08:09:00
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