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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Brexit: Johnson droht EU mit hartem Bruch

Kurz vor der nächsten Brexit-Gesprächsrunde erhöht der britische Premierminister Boris Johnson den Druck auf die Europäische Union. Er setzt für einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen eine Frist von 38 Tagen: Am 15. Oktober müsse eine Einigung zu einem Handelsabkommen auf dem Tisch liegen. Ansonsten werde es keinen freien Handel zwischen Großbritannien und der Europäischen Union geben, erklärte Johnson. Die Briten sind im Januar aus der EU ausgetreten. Im Dezember endet auch die Übergangsphase, in der die künftigen Beziehungen geklärt werden sollten.

Deutsch-russischer Streit im Fall Nawalny verschärft sich

Im Streit um die Aufklärung des mutmaßlichen Giftanschlags auf den russischen Regierungskritiker Alexej Nawalny hat Bundesaußenminister Heiko Maas Vorwürfe aus Moskau zurückgewiesen, Deutschland verschleppe die Ermittlungen. Maas sagte im ARD-Fernsehen, die Bundesregierung habe einem Rechtshilfeersuchen der russischen Staatsanwaltschaft "längst zugestimmt" und dies dem russischen Botschafter in Berlin mitgeteilt. Der Außenminister verwies zugleich auf laufende Untersuchungen an der Berliner Klinik Charité, wo Nawalny behandelt wird. Der 44-Jährige liegt weiterhin im Koma.

Gasstreit: Erdogan fordert EU zur Neutralität auf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die EU aufgefordert, im Gasstreit mit Griechenland "unparteiisch" zu sein. Die Haltung der EU bei diesem Thema sei ein Test für deren Aufrichtigkeit, heißt es aus dem türkischen Präsidialamt. Brüssel und die EU-Mitgliedstaaten müssten "fair, unparteiisch und objektiv" sein und sich in "regionalen Fragen", vor allem im östlichen Mittelmeer, "verantwortungsbewusst verhalten". Griechenland und die Türkei erheben beide Ansprüche auf Seegebiete im östlichen Mittelmeer, in denen Öl- und Gasvorkommen vermutet werden.

Neue Großdemonstration in Belarus gegen Lukaschenko

In Belarus sind trotz eines massiven Polizeiaufgebots erneut mehr als 100.000 Menschen gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko auf die Straßen gegangen. Mit rot-weißen Fahnen und Plakaten zogen die Demonstranten, darunter Studenten, Familien und katholische Priester, durch die Straßen der Hauptstadt Minsk. Dort ließen die Behörden Wasserwerfer und gepanzerte Fahrzeuge auffahren. Die Menschenrechtsorganisation Wesna teilte mit, es seien mindestens 150 Demonstranten inhaftiert worden. Auch in vielen anderen Städten in Belarus gab es wieder Proteste gegen Lukaschenko.

Fußball Nations League: DFB-Team verpasst den Premierensieg

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss in der Nations League weiter auf ihren ersten Sieg warten. Gegen die Schweiz kam das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Basel nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Drei Tage zuvor hatte sich die DFB-Auswahl gegen Spanien ebenfalls mit diesem Ergebnis begnügen müssen. In seiner Vierergruppe rutschte das DFB-Team auf den dritten Platz hinter Spanien und die Ukraine ab. Damit wäre sogar ein erneuter sportlicher Abstieg möglich. Schon bei der ersten Auflage des Wettbewerbs 2018/19 war die deutsche Mannschaft komplett sieglos geblieben.

Tennis: Djokovic bei den US Open disqualifiziert

Bei den US Open der Tennisprofis hat der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic für einen Skandal gesorgt. Der in diesem Jahr noch unbesiegte Titelfavorit ist im Achtelfinale disqualifiziert worden. Djokovic hatte nach einem verlorenen Aufschlagspiel wütend einen Ball weggeschlagen und dabei eine Linienrichterin getroffen. Die Frau ging zu Boden und rang nach Luft. Der 33 Jahre alte Serbe war sichtlich erschrocken und eilte auch zu Hilfe. Das konnte die Verantwortlichen aber nicht mehr milde stimmen.

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Добавлен: 07.09.2020 08:09:00
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