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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Experten warnten Libanon im Juli vor Explosion

Sicherheitsexperten haben die libanesische Regierung nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters im Juli vor den verheerenden Folgen einer Explosion im Hafen von Beirut gewarnt. Dabei wurden explizit die 2750 Tonnen Ammoniumnitrat erwähnt, die in der vorigen Woche detoniert waren und große Teile der Stadt zerstört hatten. Die Chemikalie lagerte laut Regierung sechs Jahre lang ungesichert im Hafen. Am Montag kündigte die Regierung nach tagelangen Protesten der aufgebrachten Bevölkerung ihren Rücktritt an, bleibt aber übergangsweise im Amt. Ihr werden Versagen und Korruption vorgeworfen.

Belarussische Oppositionskandidatin Tichanowskaja nach Litauen ausgereist

Nach der umstrittenen Wiederwahl des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko hat die Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskaja das Land verlassen und hält sich im EU-Land Litauen auf. Die 37-Jährige sei nun in Sicherheit, teilte der litauische Außenminister Linas Linkevicius via Twitter mit. In Belarus kam es die zweite Nacht in Folge zu schweren Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften. Ein Mann wurde getötet. Lukaschenko drohte mit dem Einsatz der Armee, um seinen Machtanspruch auf eine sechste Amtszeit zu verteidigen.

Weißes Haus wegen Schusswaffenvorfalls abgeriegelt

US-Präsident Donald Trump musste eine Pressekonferenz im Weißen Haus wegen Schüssen in der Nähe seines Amtssitzes abbrechen. Er wurde von Sicherheitsleuten ins Oval Office eskortiert. Als er kurze Zeit später die Pressekonferenz fortsetzte, teilte er mit, der Sicherheitsdienst Secret Service habe außerhalb des Weißen Hauses jemanden durch Schüsse verletzt. Die Person, auf welche die Beamten geschossen hätten, sei bewaffnet gewesen. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Schon mehr als 20 Millionen Corona-Infektionen

Die Zahl der weltweit bestätigten Corona-Infektionen hat sich innerhalb der vergangenen sechs Wochen verdoppelt und liegt nun bei mehr als 20 Millionen. Etwa die Hälfte der bekannten Infektionen entfallen laut den Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore auf drei Länder: die USA mit mehr als fünf Millionen Infektionen, Brasilien mit über drei Millionen und gut zwei Millionen in Indien. Weltweit seien bislang mehr als 730.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, so die US-Forscher.

Sänger wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt

Ein islamisches Gericht im Norden Nigerias hat einen 22-jährigen Sänger wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Der Mann hatte das Lied Berichten zufolge auf Whatsapp verbreitet. Was genau er gesungen hatte, ist unklar. Er kann gegen das Urteil Berufung einlegen. Kano im Norden Nigerias ist einer der Bundesstaaten, in dem Scharia-Gesetze gelten. Obwohl etliche Menschen seit 1999 zum Tode verurteilt wurden, gab es bislang nur eine Hinrichtung.

Neue Spur im Berliner Tiergarten-Mord

Die Slowakei hat drei russische Diplomaten ausgewiesen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem schweren Verbrechen im Ausland. Medienberichten zufolge soll es eine Verbindung geben zwischen den Diplomaten und dem Mord an einem Georgier im Berliner Tiergarten im vergangenen Jahr. Die deutschen Behörden gehen davon aus, dass hinter der Tat ein Tötungsauftrag der russischen Regierung steht. Der russische Botschafter in Berlin hatte dies als haltlos zurückgewiesen.

Leverkusen scheitert in Europa League

Inter Mailand hat den Traum von Bayer Leverkusen vom Finale in der Europa League beendet. Der italienische Spitzenclub besiegte den Fußball-Bundesligisten in einem packenden Viertelfinale mit 2 zu 1. Die zweite Viertelfinalpartie entschied Manchester United für sich. Die Engländer gewannen 1 zu 0 nach Verlängerung gegen den FC Kopenhagen.

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Добавлен: 11.08.2020 09:08:00
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