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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Demokraten vor Biden-Nominierung

Rund zweieinhalb Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA starten die Demokraten ihren Nominierungsparteitag. Auf der viertägigen Veranstaltung sollen Ex-Vizepräsident Joe Biden zum Präsidentschaftskandidaten und die Senatorin Kamala Harris zu seiner designierten Stellvertreterin gekürt werden. Das Treffen sollte ursprünglich in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin mit Tausenden Delegierten stattfinden, wird aber wegen Corona weitgehend online abgehalten. Bei der Veranstaltung wird es auch darum gehen, als Partei geschlossen gegen den republikanischen Präsidenten Donald Trump aufzutreten.

Terrorattacke auf Hotel in Mogadischu

Bei einem großangelegten Angriff auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter alle Angreifer. Zunächst zündete ein Selbstmordattentäter eine Autobombe vor dem Hoteleingang, wie die Polizei mitteilte. Danach stürmten mindestens fünf Extremisten das Gebäude. Es folgte ein mehrstündiger Schusswechsel mit staatlichen Einsatzkräften. Die islamistische Miliz Al-Shabaab bekannte sich zu der Bluttat. Die Terrorgruppe mit Verbindungen zum Extremistennetzwerk Al Kaida kämpft gegen die international anerkannte Regierung in Mogadischu.

Neue Massenproteste gegen Lukaschenko

Hunderttausende haben bei Oppositionsprotesten in Belarus den Rücktritt von Staatschef Alexander Lukaschenko gefordert. Mehr als 100.000 Menschen versammelten sich allein in der Hauptstadt Minsk. Auch in zahlreichen anderen Städten waren die Menschen auf der Straße. Als Zeichen ihres friedlichen Aufstandes gegen den autoritären Langzeitpräsidenten trugen viele weiße Kleidung, Blumen und Ballons. Die Menschen folgten einem Aufruf der nach Litauen geflohenen Oppositionskandidatin bei der Präsidentenwahl, Swetlana Tichanowskaja. In den nächsten Tagen sollen die Proteste fortgesetzt werden.

Neuseeland verschiebt Parlamentswahl

Die für den 19. September geplante Parlamentswahl in Neuseeland soll wegen neuer Corona-Infektionen um vier Wochen verschoben werden. Damit bekämen alle Parteien Zeit, ihren Wahlkampf "Corona-sicher" zu gestalten, teilte Premierministerin Jacinda Ardern mit. Zudem bekomme die Wahlkommission mehr Vorbereitungszeit, um die Abstimmung für die Bürger sicher zu gestalten. Am vergangenen Dienstag waren erstmals seit mehr als hundert Tagen wieder Übertragungen des Coronavirus innerhalb Neuseelands verzeichnet worden. Neuseeland gilt im Kampf gegen SARS-CoV-2 als einer der erfolgreichsten Staaten.

Italien verschärft Corona-Einschränkungen

Angesichts einer Zunahme der Corona-Infektionsfälle vor allem bei jüngeren Menschen hat die italienische Regierung die Schließung sämtlicher Diskotheken angekündigt. Die Maßnahme gilt auch für Nachtclubs, Stranddiscos im Freien sowie sämtliche anderen Tanz-Events draußen. Zugleich wurde eine nächtliche Maskenpflicht für alle öffentlichen Plätze verhängt. Die Verfügung gilt von diesem Montag an bis mindestens zum 7. September. Ein Ziel der Einschränkungen ist, dass der reguläre Schulunterricht nach den italienischen Sommerferien am 14. September wie geplant wieder aufgenommen werden kann.

Sorgen wegen Feierlichkeiten

Angesichts steigender Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor privaten Veranstaltungen gewarnt. Es gebe im ganzen Land lokale Ausbrüche, die meist mit größeren Feiern zusammenhingen, sagte der CDU-Politiker im ZDF. Spahn kündigte an, erneut mit den Ländern über eine maximale Größe von Veranstaltungen zu beraten. Feste sollten eine Zeit lang nur im engeren Familienkreis stattfinden, riet der Minister. Am Samstag hatte das Robert-Koch-Institut die höheren Fallzahlen als sehr beunruhigend bezeichnet und von einer zunehmenden Dynamik gesprochen.

Weiteres Zeichen der Annäherung

Auf dem Weg zur Normalisierung ihrer Beziehungen haben Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate bislang blockierte Telefonverbindungen freigeschaltet. Der Außenminister der Emirate, Abdullah bin Said, habe die Leitung mit seinem israelischen Amtskollegen Gabi Aschkenasi erstmals genutzt, teilte eine Sprecherin mit. Die USA hatten in dieser Woche überraschend mitgeteilt, dass die Emirate — als drittes arabisches Land — nach Ägypten und Jordanien diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen werden.

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Добавлен: 17.08.2020 08:08:00
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