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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Malis Präsident verkündet Rücktritt

Nach einem mutmaßlichen Militärputsch in Mali hat Staatschef Ibrahim Boubacar Keita seinen Rücktritt sowie die Auflösung von Regierung und Parlament angekündigt. Er wolle durch diesen Schritt ein Blutvergießen vermeiden, sagte er in einer kurzen Ansprache im staatlichen Fernsehen. Wenige Stunden zuvor war der Präsident von aufständischen Soldaten in seiner Residenz in der Hauptstadt Bamako festgesetzt worden. Keita wurde vor allem dafür kritisiert, die Gefahr durch islamistischen Terror nicht in den Griff zu bekommen.

US-Demokraten küren Joe Biden

Der frühere Vizepräsident Joe Biden tritt bei der Präsidentschaftswahl in den USA im November gegen Amtsinhaber Donald Trump an. Auf einem weitgehend virtuell veranstalteten Parteitag nominierten die Demokraten den 77-Jährigen nun auch offiziell als ihren Kandidaten. In einer kurzen Ansprache bedankte er sich bei den Delegierten. Zum Abschluss des Parteitags am Donnerstag will sich Biden ausführlicher äußern und seine Nominierung formell annehmen.

US-Post setzt Reformpläne aus

Im Streit über die Briefwahl in den Vereinigten Staaten hat die US-Post umstrittene Sparmaßnahmen vorerst auf Eis gelegt. Seit Langem geplante Umstrukturierungen im Unternehmen würden auf die Zeit nach der Präsidentschaftswahl verschoben, versprach Post-Chef Louis DeJoy. Die Briefwahlunterlagen für den 3. November würden "pünktlich" ausgeliefert. Die US-Demokraten hatten befürchtet, dass das Sparprogramm bei der Post die Briefwahl beeinträchtigen könnte, der aufgrund der Corona-Krise eine hohe Bedeutung zugemessen wird.

Belarus beschäftigt EU-Sondergipfel

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten beraten an diesem Mittwoch in einer Videokonferenz über den weiteren Umgang mit der politischen Krise in Belarus. Die Europäische Union wolle mit dem Gipfel "eine wichtige Botschaft der Solidarität" an die Bevölkerung des Landes senden, hieß es aus dem Umfeld von EU-Ratspräsident Charles Michel. Bereits am Freitag hatten die EU-Außenminister Sanktionen gegen Verantwortliche für Wahlmanipulation und Gewalt in Belarus auf den Weg gebracht.

Abschiebung nach Pakistan

Trotz der Corona-Pandemie sind erneut Ausländer auf dem Luftweg aus Deutschland abgeschoben worden. Eine Maschine aus München mit 33 pakistanischen Staatsbürgern an Bord traf am frühen Morgen in Pakistans Hauptstadt Islamabad ein. Das meldet die Deutsche Presse Agentur unter Berufung auf die Bundeskriminalpolizei des südasiatischen Landes. Seit März war die Zahl der Abschiebungen in Nicht-EU-Staaten stark zurückgegangen, da kaum noch Flüge stattfanden und sich Staaten mit Verweis auf den Infektionsschutz weigerten, ihre Landsleute zurückzunehmen.

Sorge um deutschen Wald

Dürre, Stürme und Schädlinge haben den Wäldern in Deutschland heftiger zugesetzt als bisher bekannt. Das zeigen neue Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Rund 285.000 Hektar — eine Fläche größer als das Saarland — müssen aufgeforstet werden. Von den staatlichen Hilfen ist bislang aber nur ein kleiner Teil ausgezahlt worden. Eine Ministeriumssprecherin sagte der Funke-Mediengruppe, für das laufende Jahr stünden 130 Millionen Euro zur Verfügung, Waldbesitzer hätten aber bislang nur 31 Millionen abgerufen.

Leipzig nicht im Finale

Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig ist im Halbfinale der Champions League an Paris Saint-Germain gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann musste sich am Dienstagabend in Lissabon dem französischen Meister mit 0:3 geschlagen geben. Paris Saint-Germain mit seinem deutschen Chefcoach Thomas Tuchel trifft damit im Endspiel am Sonntag auf den Sieger der Begegnung Bayern München gegen Olympique Lyon, die an diesem Mittwoch ausgetragen wird.

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Добавлен: 19.08.2020 08:08:00
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