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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sprecherin: Nawalny darf Russland nicht verlassen

Der Gesundheitszustand des lebensgefährlich erkrankten russischen Regierungskritikers Alexej Nawalny ist nach Angaben seiner Ärzte zu instabil, um nach Deutschland gebracht zu werden. Das teilte Nawalnys Sprecherin im Onlinedienst Twitter mit. Zugleich kritisierte sie, die Entscheidung der Ärzte sei eine Bedrohung für sein Leben. Der 44-Jährige war nach einer mutmaßlichen Vergiftung ins Krankenhaus in der sibirischen Stadt Omsk eingeliefert worden und sollte zur Behandlung in die Berliner Charité geflogen werden. Ein Rettungsflugzeug war dazu in der Nacht von Deutschland aus gestartet.

Abschluss des demokratischen Parteitages

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat in seiner Nominierungsrede versprochen, die derzeitige "Spaltung" des Landes zu überwinden. Unter US-Präsident Donald Trump gebe es zu viel Wut, zu viel Angst, zu viel Spaltung, sagte Biden in seiner Parteitags-Ansprache. Er werde ein Verbündeter des Lichts, nicht der Dunkelheit, sagte der frühere Vizepräsident. Der 77-Jährige kündigte unter anderem an, bei einem Wahlsieg eine nationale Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie umzusetzen. Biden hielt seine Rede zum Abschluss des wegen der Corona-Krise überwiegend virtuell ausgetragenen Nominierungsparteitags seiner Demokraten.

Trump beschwört die Apokalypse bei einem Wahlsieg Bidens

US-Präsident Donald Trump hat seinen Wahl-Gegner Joe Biden wenige Stunden vor dessen Nominierungsrede massiv attackiert. Der demokratische Herausforderer wäre als Präsident ein "Albtraum", sagte der Amtsinhaber bei einem Wahlkampfauftritt nahe Bidens Geburtsort im Bundesstaat Pennsylvania. Trump zeichnete ein apokalyptisches Bild für den Fall eines Wahlsiegs Bidens und bezeichnete die Demokraten als "komplett wahnsinnig". Deshalb gehe es bei der Wahl am 3. November "um das Überleben der Nation".

Berlin, Paris und London weisen US-Vorgehen im Iran-Streit zurück

Im Streit um den Umgang mit dem Iran wachsen die Spannungen zwischen den USA und den europäischen Verbündeten Deutschland, Frankreich und Großbritannien. US-Außenminister Mike Pompeo beantragte beim UN-Sicherheitsrat, einen umstrittenen Mechanismus zur Wiedereinsetzung von UN-Sanktionen gegen den Iran zu aktivieren. Berlin, Paris und London erklärten umgehend, die USA seien dazu nicht befugt. Pompeo warf den europäischen Staaten daraufhin vor, sich "auf die Seite der Ayatollahs" gestellt zu haben. Es ist völlig offen, wie der Sicherheitsrat mit dem US-Antrag umgehen wird.

Militärjunta will nach Putsch in Mali Übergangspräsidenten einsetzen

Die Putschisten in Mali wollen einen Übergangspräsidenten an die Spitze des westafrikanischen Staates setzen. Dies könne entweder ein Militärangehöriger oder ein Zivilist sein, kündigte ein Sprecher der meuternden Soldaten an. Die Militärjunta ist außenpolitisch weitgehend isoliert. Die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die USA haben den Militärputsch einhellig verurteilt. Die Afrikanische Union hat Mali vorerst ausgeschlossen und auch das westafrikanische Regionalbündnis Ecowas fordert die Wiedereinsetzung von Präsident Ibrahim Boubacar Keïta.

Ex-Trump-Berater Bannon erklärt sich für nicht schuldig

Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, hat sich nach seiner Festnahme wegen Betrugsverdachts für nicht schuldig erklärt. Der Haftrichter in New York legte eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Dollar fest, weswegen der 66-Jährige nicht in Untersuchungshaft muss. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft ihm und drei weiteren Beschuldigten vor, Geld aus einer Online-Spendenaktion für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko abgezweigt zu haben. Trump distanzierte sich öffentlich von dem Mann, der früher zu seinen engsten Vertrauten zählte.

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Добавлен: 21.08.2020 09:08:00
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