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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident will Einwanderung für zwei Monate stoppen

Donald Trump will die Einwanderung in die Vereinigten Staaten zunächst für 60 Tage aussetzen. Der Schritt betreffe im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Green Card bemühten, sagte der US-Präsident bei seiner täglichen Pressekonferenz. Es gehe nicht um vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen. Trump begründete seinen Vorstoß mit einer Verpflichtung gegenüber US-Arbeitern. Im Zuge der Corona-Pandemie haben Millionen von Amerikanern ihren Arbeitsplatz verloren. Kritiker werfen Trump vor, seit langem die legale und illegale Einwanderung beschneiden zu wollen.

US-Senat beschließt weiteres Corona-Hilfspaket für Wirtschaft

Der US-Senat hat in der Corona-Krise ein weiteres Corona-Hilfspaket beschlossen, diesmal mit einem Volumen von etwa 480 Milliarden Dollar. Die Kongresskammer stimmte dem Rettungspaket zu, nachdem sich Republikaner und Demokraten darüber verständigt hatten. Ein Großteil der Hilfen ist für kleinere und mittlere Unternehmen gedacht. Ziel ist es, den Firmen zu ermöglichen, ihre Mitarbeiter weiter zu bezahlen und den zuletzt sehr starken Anstieg der Arbeitslosigkeit zu begrenzen. Die USA sind das Land mit den meisten bestätigten COVID-19-Fällen und Todesopfern weltweit.

Ratschef Michel fordert EU-Reformen nach der Corona-Krise

EU-Ratspräsident Charles Michel sieht für die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie dringenden Reformbedarf in der Europäischen Union. In seinem Einladungsschreiben für den Video-EU-Gipfel am Donnerstag heißt es etwa, die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig es sei, unverzichtbare Güter in Europa selbst zu produzieren, in strategische Warenketten zu investieren und eine übermäßige Abhängigkeit von Drittländern abzubauen. Die EU müsse ihre eigenen Regeln und Arbeitsweisen überdenken, effizienter und widerstandsfähiger werden und dabei die gemeinsamen Werte im Blick behalten.

Dschihadisten töten in Mosambik mehr als 50 Menschen

Im Norden Mosambiks haben Kämpfer einer dschihadistischen Miliz nach Polizeiangaben 52 Zivilisten getötet. Die Islamisten hätten im Dorf Xitaxi in der Provinz Cabo Delgado wahllos Menschen erschossen oder enthauptet, nachdem Dorfbewohner es abgelehnt hatten, für die Miliz zu kämpfen. Das berichten staatliche Medien unter Berufung auf die Polizei über die Bluttat, die den Angaben zufolge bereits Anfang April verübt wurde. Polizeisprecher Orlando Mudumane sprach von einem Massaker. Im Norden Mosambiks hat es in den vergangenen Wochen mehrere islamistische Angriffe gegeben.

Corona-Pandemie sorgt für Kundenansturm bei Netflix

Das Coronavirus hat dem Online-Videodienst Netflix deutlich mehr neue Zuschauer beschert als erwartet. Im ersten Quartal seien weltweit 15,8 Millionen zahlende Kunden hinzugekommen, verkündete der US-Konzern. Experten hatten nur mit etwa acht Millionen neuen Abos gerechnet. Ende März zählte der Streaming-Marktführer damit knapp 183 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um rund 28 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn hat sich mit 709 Millionen Dollar mehr als verdoppelt.

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Добавлен: 22.04.2020 09:04:00
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