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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nächtliche Ausgangssperre soll Lage in Minneapolis beruhigen

Nach den gewalttätigen Protesten wegen des Todes eines Schwarzen bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hat der Bürgermeister der US-Metropole eine Ausgangssperre für die Nacht zum Samstag verhängt. Zuvor hatte es drei Nächte in Folge schwere Ausschreitungen gegeben. Auslöser war der Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz. Einer der an dem brutalen Einsatz beteiligten weißen Polizisten wurde inzwischen festgenommen und wegen Mordes angeklagt. US-Medien berichteten übereinstimmend, es handle sich um den Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte.

USA beenden Zusammenarbeit mit der WHO

Präsident Donald Trump hat ein Ende der Zusammenarbeit der USA mit der Weltgesundheitsorganisation angekündigt. Unklar blieb, ob Trump einen formellen Austritt aus der WHO meint, ob er die Zahlung der US-Pflichtbeiträge einstellen will, oder ob die USA keine freiwilligen Beiträge an die WHO mehr leisten wollen. Die der WHO von den USA bisher zur Verfügung gestellten Gelder würden künftig für andere globale Gesundheitsprojekte genutzt, sagte Trump vor der Presse in Washington. Er warf der WHO erneut Missmanagement in der Corona-Krise, Einseitigkeit zugunsten Chinas und Reformunwilligkeit vor.

Hongkong kritisiert Trumps Plan zu Stopp der Sonderbehandlung

Die Regierung in Hongkong hat Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt. Dass er Hongkong wirtschaftliche Privilegien aberkennen wolle, sei falsch. Das geplante Sicherheitsgesetz für die chinesische Sonderverwaltungszone sei legal und notwendig. Trump hatte als Reaktion auf das Gesetz erklärt, Auslieferungsvereinbarungen und Exportkontrollen müssten beendet werden. Außerdem würden die USA Sanktionen gegen Personen verhängen, die Hongkongs Autonomie ersticken wollten.

"Luftbrücke" umgekehrt: Erster Flug mit 200 Deutschen nach China

Mit einem ersten Sonderflug sind rund 200 in China tätige Vertreter der deutschen Wirtschaft oder Angehörige, die durch die Corona-Pandemie in Deutschland feststeckten, in Tianjin gelandet. In der nordchinesischen Metropole müssen die meisten — je nach Zielort in China — zunächst zwei Wochen in Quarantäne, bevor sie weiterreisen dürfen. Der Lufthansa-Charterflug war von der deutschen Handelskammer in China in Zusammenarbeit mit der Botschaft und den chinesischen Behörden organisiert worden.

Spanien führt "Grundeinkommen" für bedürftige Haushalte ein

Spanien führt ab kommendem Monat ein sogenanntes Grundeinkommen für Bedürftige ein. Wie die Regierung in Madrid mitteilte, erhalten anspruchsberechtigte Familien maximal 1015 Euro monatlich, alleine lebende Erwachsene etwas weniger als die Hälfte. Derzeitigen Schätzungen zufolge werden rund 850.000 Haushalte davon profitieren. Infolge der Coronavirus-Krise wurden zahlreiche Spanier arbeitslos. Nach Regierungsangaben sind rund 1,6 Millionen Menschen im Land von extremer Armut betroffen. Das Grundeinkommen war Teil der Koalitionsvereinbarung von Sozialisten und dem Linksbündnis "Unidas Podemos".

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Добавлен: 30.05.2020 09:05:00
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